Den Pachtgarten planen
Bevor Sie einen Spaten in die Hand nehmen, machen Sie sich klar: Was möchten Sie anbauen? Wie viel Zeit haben Sie pro Woche? Welche Bodenqualität bietet Ihr Stück? Bauernhof Zusammen hilft Ihnen mit kostenlosen Bodenproben und einer Standortbewertung. Typischerweise beginnen Anfänger mit einem Viertel bis einem halben Hektar – das ist managebar ohne Profitechnik.
Fruchtfolge und Bodenpflege
Die alte Landwirtschaftsweisheit ist wahr: Was Sie dieses Jahr auf einem Feld pflanzen, sollten Sie nächstes Jahr rotieren. Kartoffeln nach Leguminosen, Nachtschattengewächse getrennt – das verhindert Krankheiten und hält den Boden fruchtbar. Wir empfehlen, im ersten Jahr organische Komposte einzuarbeiten und dann jährlich natürliche Dünger zu nutzen.
Biologische Schädlingsbekämpfung
Chemische Spritzmittel haben auf unseren Pachtgärten nichts zu suchen. Stattdessen setzen wir auf Nützlinge, Kupfer gegen Pilze, Neem-Öl gegen Läuse und manuelle Ernte von Schädlingen. Eine vielfältige Bepflanzung mit Blumen für Insekten stärkt das natürliche Gleichgewicht. Unsere Beratung hilft Ihnen, ein starkes Ökosystem aufzubauen.
Von der Aussaat zur Ernte
Je nach Region startet die Aussaat im April, die Haupternte läuft Juni bis Oktober. Wir empfehlen ein Aussaat-Journal, um zu lernen, welche Sorten in Ihrer Gegend am besten laufen. Viele unserer Pächter konservieren ihre Ernte: Einmachen, Einfrieren, Trocknen – so wird Ihr Garten das ganze Jahr über zu einer Quelle.